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Statement zum aktuellen Moscheeanschlägen

Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD) ist entsetzt über die jüngste Reihe von Anschlägen auf Moscheen in Deutschland. Innerhalb der letzten Tage kam es zu Brandanschlägen auf die Koca-Sinan-Moschee in Berlin, auf die Moschee der Islamischen Gemeinschaft in Lauffen am Neckar und auf einen türkischen Kulturverein in Meschede; in einer Moschee in Itzehoe wurden Fensterscheiben eingeschlagen.

Die IGD verurteilt derartige Anschläge aufs Schärfste. Nicht nur senden die Täter ein klares Zeichen gegen ein friedliches Miteinander, sondern nehmen auch eine Gefahr für Leib und Leben der Moscheebesucher und Anwohner in Kauf. Ob es sich dabei um ein islamfeindliches Motiv oder eine Übertragung des aktuellen türkisch-kurdischen Konfliktes auf Deutschland handele, sei noch nicht eindeutig geklärt. Khallad Swaid, Präsident der IGD, betonte: „Solche Anschläge sind erschreckend und dürfen in Deutschland keinen Platz finden. Kein Motiv kann Brandanschläge auf Gotteshäuser rechtfertigen.“ Er fügte an, dass Behörden und Communities noch mehr für ein friedliches Miteinander in Deutschland leisten müssten, „Konflikte dürfen niemals auf diese Art ausgetragen werden, schon gar nicht, sollten sie aus anderen Ländern importiert sein. Wir können nur froh sein, dass dieses Mal niemand verletzt wurde.“

Anschläge auf Moscheen sind in Deutschland keine Seltenheit mehr. Laut Bundesinnenministerium wurden im Jahr 2017 ca. 60 Anschläge auf Moscheen von den Behörden registriert. Hintergrund sei in der Regel ein rechtsextremes Motiv. Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland fordert Politik und Behörden dazu auf, sich mehr für den Schutz muslimischer Einrichtungen einzusetzen.

Mitgliedschaften

Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.
Federation of Islamic Organizations in Europe

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