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IGD erinnert an Tag gegen antimuslimischen Rassismus

Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD) erinnert an den Tag gegen antimuslimischen Rassismus am 01. Juli, der auf die zunehmende Feindseligkeit gegen Muslime in Wort und Tat aufmerksam macht.

Der Aktionstag findet auch im Gedenken an Marwa El-Sherbini statt, die am 01. Juli 2009 in einem Dresdner Gerichtssaal von einem Rechtsextremisten ermordet wurde. „Marwa El-Sherbini ist zu einem Symbol dessen geworden, was in unserem Land aktuell in eine ganz falsche Richtung läuft“, so IGD-Präsident Khallad Swaid. So hätten gewaltsame Übergriffe auf Muslime und Anschläge auf muslimische Einrichtungen wie Moscheen drastisch zugenommen. Khallad Swaid sagte weiter: „Politik und Gesellschaft müssen sich mehr für Vielfalt und ein respektvolles Miteinander engagieren. Wir vermissen den Aufschrei in der Öffentlichkeit, wenn Muslime Opfer rechter Gewalt werden. Stattdessen werden rassistische und verachtende Äußerungen geduldet und rechtsradikale Sprache ist zum Teil in der Mitte der Gesellschaft angekommen, selbst im Bundestag.“ Der Tag gegen antimuslimischen Rassismus sei entsprechend ein guter Anlass, auf diese Probleme und Herausforderungen aufmerksam zu machen.

Die IGD ruft alle Teile unserer Gesellschaft dazu auf, sich an Aktionen wie dem Tag gegen antimuslimischen Rassismus zu beteiligen und sich für mehr Zusammenhalt und Respekt einzusetzen.

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