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Die IGD solidarisiert sich mit antisemitischem Mobbingopfer

Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD) ist schockiert über die Zunahme von antisemitischem Mobbing an deutschen Schulen.

Erst kürzlich kam es erneut zu dem Fall, dass ein Schüler an der Berliner John-F.-Kennedy-Schule von seinen Mitschülern aufgrund seines jüdischen Glaubens drangsaliert wurde. Ihm sei beispielsweise Zigarettenrauch ins Gesicht geblasen und gesagt worden, er solle sich an seine vergasten Vorfahren erinnern - zu anderen Gelegenheiten seien ihm Zettel mit Hakenkreuzen angeheftet worden. Auch in den Monaten zuvor waren jüdische Schüler an verschiedenen Schulen Opfer von Beleidigungen und teils Bedrohungen geworden. Dabei stammen die mobbenden Schüler aus verschiedenen sozialen, kulturellen und religiösen Milieus.

IGD-Präsident Khallad Swaid äußerte sich bedrückt über diese Entwicklung: "Wir solidarisieren uns mit dem gemobbten Schüler der John-F.-Kennedy-Schule. Es ist erschreckend, wie Rassismus, völlig egal ob antisemitisch oder antimuslimisch, mehr und mehr in der Gesellschaft verbreitet. Diese gesamtgesellschaftliche Herausforderung muss viel mehr in unseren Fokus und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft werden. Wir sind uns auch bewusst, dass Antisemitismus ein Problem in manchen Teilen der muslimischen Community ist - und wir wollen das verstärkt angehen."

Die IGD verurteilt jede Form von Antisemitismus und ruft insbesondere Eltern dazu auf, präventiv zu handeln und ihre Kinder frühzeitig über rassistisches Mobbing aufzuklären.

Mitgliedschaften

Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.
Federation of Islamic Organizations in Europe

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