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Die IGD erinnert an das Massaker von Srebenica

Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD) gedenkt der Opfer des Massakers von Srebrenica. Vom 11.-22. Juli 1995 wurden über 8.000 Bosniaken von serbischen Soldaten kaltblütig ermordet. Khallad Swaid, Präsident der IGD, sagte: "Es ist gerade einmal 23 Jahre her; viele Angehörige der Opfer sind noch am Leben. Das Massaker ist bis heute ein Trauma für die bosniakische Gemeinschaft und die muslimische Community in Europa. Leider scheint auch eine Aussöhnung in weiter Ferne zu sein. Es muss uns allen ein Warnsignal sein, wohin nationalistischer Fanatismus führen kann. Frieden und Sicherheit sind keine Selbstverständlichkeit, wir müssen gemeinsam dafür arbeiten. Wir beten für die Opfer des Massakers und ihre Hinterbliebenen."

Die UN wertet diese Gräueltat als Völkermord und als das schwerste Kriegsverbrechen in Europa seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Serbische Truppen nahmen unzählige, fast nur männliche Bosniaken in Gefangenschaft - zum Teil 13 Jahre alte Jungen. Systematisch und geplant verübten sie ein Massaker, das über 8.000 Menschen das Leben kostete. Auch Blauhelme der UN waren in der Region stationiert, die nicht in das Geschehen eingriffen - bis heute sind die Hintergründe dafür umstritten.

Mitgliedschaften

Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V.
Federation of Islamic Organizations in Europe

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