Verhältnis zu Demokratie und Rechtsstaat

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Verhältnis zu Demokratie und Rechtsstaat 

Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. ist eine islamische Religionsgemeinschaft, die in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins organisiert ist. Die IGD wurde mit dem Ziel gegründet, die religiösen Bedürfnisse ihrer Mitglieder und der Muslime in Deutschland zu befriedigen. Sie versteht sich als eine Brücke der Kulturen und Religionen und ist bemüht, durch ihr Wirken das friedliche Zusammenleben der Religionsgemeinschaften und der Menschen in Deutschland voranzubringen und die Völkerverständigung zu befördern.

Die Mitglieder der IGD, ob deutsche Staatsbürger oder nicht, bejahen die vom Grundgesetz garantierte gewaltenteilige, rechtsstaatliche und freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland, einschließlich des Parteienpluralismus, des aktiven und passiven Wahlrechts der Frau sowie der Religionsfreiheit. Daher respektieren sie auch das Recht, die Religion zu wechseln, eine andere oder gar keine Religion zu haben.

Auch der Koran untersagt jede Gewaltausübung und jeden Zwang in Angelegenheiten des Glaubens.

Verbindlichkeit der islamischen Charten

Als Gründungsmitglied des ZMD hat die IGD wesentlich an der Islamischen Charta mitgewirkt, die im Jahre 2002 verabschiedet wurde, und sie hat sie vollumfänglich ratifiziert.

Ebenso hat die IGD an der im Jahre 2006 auf europäischer Ebene verabschiedeten Grazer Grundsatzerklärung mitgewirkt, als auch an der im Jahr 2008 in Brüssel verabschiedeten europäischen Charta der Muslime.

Diese Dokumente positionieren sich deutlich in vielen Grundsatzfragen muslimischer Existenz in Europa und beantworten viele der vorhandenen Fragen in geeigneter Weise.

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