3. Kindercamp NRW – Köln/Bonn vom 14. – 16.10.2016

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3. Kindercamp NRW – Köln/Bonn vom 14. – 16.10.2016

In den Herbstferien war es wieder soweit: Das 3. Kindercamp der IGD fand im Schullandheim Klevhaus in Overath in NRW statt.
Unter dem Motto: „Luqmans‘ Tipps für Kids – Sei weise, mach’s auf Luqmans‘ Art und Weise“ verbrachten 55 Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren und 15 Betreuer gemeinsam ein spannendes und lehrreiches Wochenende.
Spielerisch und interaktiv drehte sich das Thema um die zweite Seite der Sure Luqman (31. Sure) aus dem Koran, welche von den Weisheiten, die der Prophet Luqman seinem Sohn vermittelte, handelt.
Im Vorfeld erfuhren Eltern und Kinder das Thema, sodass die Möglichkeit zum Auswendiglernen der Ayat gegeben war. Die Kinder wurden in Gruppen eingeteilt.
Durch verschiedene Aktivitäten und zwei Tafsireinheiten befasste sich jede dieser Gruppen mit ein paar Ayat und lernte sie auswendig, sodass am Ende alle Kinder gemeinsam die ganze Seite gelernt hatten.
An der frischen Luft behandelten die Kinder bei einem Outdoor-Spiel die Thematik der Vielgötterei (arab. Schirk) und das Verbot, Allah etwas oder jemanden beizugesellen.
Zu Luqmans Ratschlag an seinen Sohn, das Gebet zu verrichten (vgl. 31:17) machten sich die Kinder Gedanken zur Thematik des Gebets: warum sollen wir eigentlich beten? Was bedeuten die Bewegungen und warum gibt es bestimmte Abläufe?
Mit dem Gebet geht auch die rituelle Waschung (arab. wudhu) einher.
Aber was tun, wenn man auf Reise, krank oder in einer speziellen Situation ist, in der es kein Wasser gibt? Dies und vieles mehr erfuhren die Kinder in der darauffolgenden Einheit.
Wie man sich die Gebetsrichtung an dem Ort, an dem man sich befindet erschließt, fanden die Kinder anschließend heraus und bekamen am Ende des Camps einen eigenen Kompass geschenkt.
Beim Bunten Abend führten die Kinder Theaterstücke zur Aya „Gutes gebieten und schlechtes verbieten“ (vgl. 31:16) vor und zeigten auf, wie wichtig es ist, etwas Anvertrautes für sich zu behalten und großzügig zu sein.
Auch für die Eltern haben sich die Kinder etwas Tolles ausgedacht:
Eine selbstbemalte Tasse und einen Brief, mit Dingen, die sie ihnen schon immer einmal sagen wollten.
„Und Wir haben dem Menschen seine Eltern anbefohlen – seine Mutter hat ihn unter wiederholter Schwäche getragen, und seine Entwöhnung (erfolgt) innerhalb von zwei Jahren-: „Sei Mir und deinen Eltern dankbar. Zu Mir ist die Heimkehr.“ (Quran 31:14)

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