Ägypten wählt zum ersten Mal in seiner Geschichte einen freien Präsidenten

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Ägypten wählt zum ersten Mal in seiner Geschichte einen freien Präsidenten

25.6.2012- Die Islamische Gemeinschaft in Deutschland (IGD) beglückwünscht das ägyptische Volk zur ersten freien Wahl eines Präsidenten.

Samir Falah, Präsident der IGD, sagte hierzu: „Trotz der schwierigen Umstände, durch die Ägypten aktuell geht, hat das ägyptische Volk zum ersten Mal in seiner Geschichte einen zivilen Präsidenten in einer freien Wahl selbst bestimmt und den Kandidaten der Konterrevolution besiegt. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit. Wir gratulieren dem gesamten ägyptischen Volk sowie ihrem neuen Präsidenten Dr. Mohamed Morsi und wünschen Ihnen Gottes Segen und viel Erfolg auf ihrem weiterhin schwierigen Weg zu Sicherheit und Stabilität.“
Die Einheit aller zivilen Kräfte des ägyptischen Volks hat Mubarak gestürzt und ihre Einheit war und ist der Garant für den Aufbau einer Demokratie, Wohlstand und sozialer Gerechtigkeit. Diese ist unbedingt zu bewahren, um den Herausforderungen der kommenden Zeit begegnen zu können und das Land aus der schwierigen Lage heraus zu führen.

Wir fordern unser Land Deutschland und insbesondere die Bundesregierung auf, Ägypten auf diesem Weg zu unterstützen. Beispielsweise sind unsere Erfahrungen bei dem Aufbau einer sozialen Marktwirtschaft oder der Aufarbeitung der Hinterlassenschaft eines Polizeistaats Dinge, die wir dem Ägyptischen Volk, auch aus eigenem Interesse für Frieden, Wohlstand und Stabilität in der Region, nicht vorenthalten sollten.
Auch was den Dialog der Religionen und Völker angeht müssen weitere Schritte beherzt gegangen werden. Die IGD ist insbesondere in diesem Feld bereit, nicht nur in Deutschland weiterhin seinen Beitrag zu leisten und zu intensivieren, sondern auch als Brückenbauer in die muslimische Welt zu fungieren. Wir sind überzeugt davon, dass nur eine intensive Auseinandersetzung mit dem „anderen“ und ein fairer Wettbewerb der Ideen die Weltgemeinschaft voranbringen wird.

Samir Falah sagte weiterhin: „Die friedliche ägyptische Revolution hat wieder einmal gezeigt, dass ein ausgewogenes Verständnis des Islam und die Moderne eine Bereicherung für eine zivile Gesellschaft und die Demokratie sind. Wir erwarten daher von der Politik und allen gesellschaftlichen und staatlichen Organisationen, ihre Vorurteile endlich abzulegen und den Muslimen und ihren Organisationen in Deutschland auf gleicher Augenhöhe zu begegnen.“

Der Präsident der IGD schloss seinen Kommentar mit den Worten ab: „Wenn auch der gestrige Tag ein freudiger Tag für viele Menschen war, wollen wir das syrische Volk nicht vergessen, welches auf seinem Weg der Befreiung von der Terrorherrschaft Assads und seine Clans unglaubliches und unmenschliches erleidet. Sie schließen wir ganz besonders in unserer Gebete ein und bitten jeden mit einem Gewissen, ihnen jede mögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

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